Aus Liebe zu Meppen
Liebe Meppenerinnen und Meppener
am 13. September entscheiden Sie mit Ihrer Stimme über die Zukunft unserer Stadt. Die Kommunalwahl ist die Möglichkeit, Meppen aktiv mitzugestalten. Deshalb bitte ich Sie: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und schenken Sie der SPD Ihr Vertrauen.
In den vergangenen Jahren haben wir als SPD-Fraktion viele wichtige Impulse für unsere Stadt gesetzt und zahlreiche Projekte angestoßen, die heute das Leben in Meppen bereichern. Darauf sind wir stolz. Gleichzeitig wissen wir, dass noch viel vor uns liegt – von bezahlbarem Wohnraum über eine starke Wirtschaft bis hin zu guter Bildung, lebendigen Ortsteilen und einer modernen Verwaltung. Damit wir diesen erfolgreichen Weg fortsetzen und noch mehr für Meppen erreichen können, brauchen wir eine starke SPD-Fraktion im Stadtrat. Jede Stimme zählt.
Gleichzeitig bewerbe ich mich um das Amt des Bürgermeisters unserer Stadt. Dass ich dabei von vier demokratischen Parteien gemeinsam als Kandidat benannt wurde, ist für mich ein großes Zeichen des Vertrauens und der gemeinsamen Verantwortung für Meppen. Im Falle meiner Wahl werde ich alle Parteiämter niederlegen und das Bürgermeisteramt unabhängig, verbindend und ausschließlich im Interesse aller Meppenerinnen und Meppener ausüben. Ich freue mich dann auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen demokratischen Fraktionen – und selbstverständlich auch mit einer starken SPD-Fraktion, die unsere Stadt weiterhin engagiert mitgestaltet.
Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und bitte Sie am 13. September um Ihre Stimme – für eine starke SPD und für ein starkes Meppen.
Bezahlbarer Wohnraum wird auch in Meppen knapper. Hohe Baukosten und steigende Mieten erschweren vielen Menschen den Weg in die eigenen vier Wände oder eine passende Mietwohnung. Wir nehmen diese Entwicklung ernst und handeln: Wir fördern Anreize für den sozialen Wohnungsbau, schaffen mehr kommunale Wohnungen und nutzen städtische Flächen verantwortungsvoll für eine gezielte Wohnraumentwicklung.
Wohnen muss zu den Menschen passen. Familien, ältere Menschen, Alleinlebende und Menschen mit Behinderungen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb fördern wir Mehrgenerationen-Wohnen, barrierearmes Bauen und neue Wohnformen. Im Wohngebiet Kuhweide entsteht derzeit auf unsere Initiative hin die erste Tiny-House-Siedlung Meppens. Diesen Weg setzen wir fort und schaffen ein vielseitiges Wohnungsangebot für alle Generationen.
Neue Wohngebiete planen wir mit Weitblick, Bestandsquartiere entwickeln wir zeitgemäß weiter und passen die Strukturen den Gegebenheiten an. Grünflächen, Spiel- und Aufenthaltsorte, sichere und barrierearme Wege, sowie eine gute Anbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende und den Autoverkehr gehören für uns selbstverständlich dazu. So entwickeln wir Meppen nachhaltig und sorgen dafür, dass neue Quartiere von Anfang an lebenswert sind und es auch bleiben.
Familien sind Lebensgemeinschaften, die so vielfältig sind wie unsere Stadt. Sie übernehmen Verantwortung füreinander – unabhängig davon, wie sie zusammenleben. Wir wollen, dass Familien in Meppen gute Bedingungen für ihren Alltag finden und Beruf, Erziehung, Pflege und Freizeit besser miteinander vereinbaren können.
Dazu gehören verlässliche Kitas und Ganztagsangebote der Schulen. Spielplätze und Bolzplätze im öffentlichen Raum werden wir weiterhin modernisieren, durch mehr Beschattung und Begrünung an den Klimawandel anpassen und verstärkt auch für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedarfen ausbauen. Familien mit geringem Einkommen sollen Freizeit-, Kultur- und Sportangebote leichter nutzen können. Deshalb ist uns der Ausbau von Angeboten durch das Jugendzentrum, die Volkshochschule, Sozialträger und Vereine ein wichtiges Anliegen.
Sicherheit im öffentlichen Raum verbessern wir auch durch konkrete Maßnahmen: Auf Antrag der SPD Meppen werden Bänke und Sitzgelegenheiten im Stadtgebiet mit GPS-Koordinaten ausgestattet. Das hilft Rettungs- und Hilfsdiensten, diese Orte in Notfallsituationen schneller zu finden. Unser Ziel ist eine familienfreundliche Stadt, die Familien zuverlässig begleitet – bevor aus kleinen Herausforderungen große Probleme werden.
Eine lebendige Innenstadt und starke Ortsteile machen Meppen lebenswert. Die Innenstadt ist Einkaufsort, Treffpunkt und das Herz unserer Stadt. Deshalb gestalten wir öffentliche Plätze grüner, schaffen mehr Schatten und entwickeln unsere Innenstadt Schritt für Schritt klimagerecht weiter.
Damit die Innenstadt lebendig bleibt, braucht es Veranstaltungen, die Menschen anziehen. Auf unseren Antrag hin wurde die Frühjahrskirmes in die Innenstadt verlegt – davon profitieren Einzelhandel, Gastronomie und das Stadtleben gleichermaßen. Unsere politische Arbeit stärkt auch die Ortsteile. Dorfgemeinschaftshäuser und Vereinsheime sind wichtige Orte der Begegnung, die wir weiterhin unterstützen. Mit dem Ausbau sicherer Rad- und Schulwege – beispielsweise an der Heidkampstraße in Groß Fullen – setzen wir uns für bessere Lebensbedingungen ein und wollen dabei auch die Nahversorgung stärken. So bleiben die Ortsteile attraktiv und Meppen wächst als Stadt zusammen.
Sport, Kultur und Vereine machen Meppen lebendig. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und geben unserer Stadt ein Gesicht. Dieses Miteinader lebt durch ehrenamtliches Engagement. Deshalb stärken wir den Breitensport, die Breitenkultur und das Ehrenamt dauerhaft. Wir erhalten Sportstätten sowie Kultur- und Begegnungsorte und entwickeln sie Schritt für Schritt weiter.
Vereine brauchen verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Verwaltung. Im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses „Meppen macht Stadt“ wurde auch mit unserer Unterstützung erstmals eine Kulturmanagerin als feste Ansprechpartnerin für die Vereine in der Stadtverwaltung geschaffen. Wir wollen sie noch stärker in Kommunikation und Beratung einbinden, damit Vereine unkomplizierte Unterstützung bei Förderanträgen, Genehmigungen und organisatorischen Fragen erhalten. Wer sich für Meppen engagiert, soll sich auf seine Stadt verlassen können.
Ehrenamtliches Engagement verdient mehr als Dankesworte. Deshalb bauen wir die Ehrenamtskarte weiter aus und schaffen gemeinsam mit städtischen Einrichtungen zusätzliche Vergünstigungen sowie einen leichteren Zugang zu den vielfältigen Angeboten.
Kunst und Kultur gehören zu einem lebendigen Meppen. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen am kulturellen Leben teilhaben können – unabhängig vom Geldbeutel. Deshalb setzen wir uns für ein stadtweites Kulturticket-System ein: Nicht genutzte Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen sollen vergünstigt oder kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen weitergegeben werden. Erfolgreiche Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass das funktioniert. Kultur verbindet – und niemand soll außen vor bleiben.
Ein gutes Leben in Meppen beginnt mit einem starken sozialen Miteinander. Menschen sollen sich in unserer Stadt wohlfühlen, Unterstützung finden und aktiv am Stadtleben teilhaben können – unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen oder Lebenssituation.
Deshalb wollen wir Sorgende Gemeinschaften stärken: lebendige Nachbarschaften, in denen Menschen füreinander da sind und sich im Alltag unterstützen. Das kann ganz praktisch aussehen – durch Besuchsdienste, Nachbarschaftshilfen, Fahrdienste, gemeinsam genutzte Arbeitsgeräte oder andere Angebote, die den Alltag erleichtern und Einsamkeit vorbeugen.
Zusammenhalt entsteht auch dort, wo Menschen mitgestalten können. Das Jugendparlament, die politische Jugendvertretung der Stadt Meppen, wurde auf Initiative der SPD eingerichtet und gibt jungen Menschen eine feste Stimme in unserer Stadt. Diese Beteiligung wollen wir weiterentwickeln und Jugendliche frühzeitig in kommunale Entscheidungen einbeziehen. Auch niedrigschwellige Beteiligungsformate wie den Wettbewerb „Deine Idee für Meppen“ führen wir fort – damit alle Meppenerinnen und Meppener ihre Ideen in die Entwicklung unserer Stadt einbringen können.
Bildung schafft die Grundlage für Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe – im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen jeden Alters ein lernförderliches Umfeld vorfinden, das individuelle Förderung ermöglicht und sich an die Anforderungen heterogener Lerngruppen anpasst.
Integration gelingt dort, wo Menschen miteinander leben, arbeiten, sich begegnen und voneinander lernen. Deshalb unterstützen wir Angebote wie das Café International, das Begegnungen schafft und den Spracherwerb erleichtert. Unser Ziel ist ein Meppen, in dem Zusammenhalt gelebt wird und alle Menschen die Möglichkeit haben, sich einzubringen und unsere Stadt mitzugestalten.
Eine starke Wirtschaft sichert Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und die Zukunft unserer Stadt.
Wir wollen bestehende Unternehmen bei ihrer Entwicklung unterstützen und neue Betriebe für Meppen gewinnen. Besondere Entwicklungsmöglichkeiten sehen wir in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstoff, Recycling und Künstliche Intelligenz.
In den vergangenen Jahren wurden auf Initiative der SPD Einzelhandelsgründungen erleichtert und sogenannte Pop-up-Läden eingeführt. Sie geben jungen Unternehmen, regionalen Anbietern und kreativen Ideen eine Bühne. Auch das freie WLAN in der Innenstadt haben wir ausgebaut. Auf diesen Grundlagen bauen wir auf und entwickeln unsere Innenstadt gemeinsam mit Handel, Gastronomie und den Bürgerinnen und Bürgern weiter.
Neue Gewerbeflächen sollen nur dort entstehen, wo sie sozial- und umweltverträglich sind. Vorrang haben die Umnutzung und Weiterentwicklung bestehender Flächen. So verbinden wir wirtschaftliche Entwicklung mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Grund und Boden.
Eine handlungsfähige Stadt braucht solide Finanzen. Sie schaffen die Grundlage für Investitionen in Schulen, Straßen, Sportstätten und die kommunale Daseinsvorsorge. Deshalb stehen wir für einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln.
Notwendige Investitionen dürfen nicht aufgeschoben werden – denn heutige Einsparungen können zu zukünftigen Belastungen werden. Gleichzeitig müssen Ausgaben sorgfältig geprüft und Prioritäten klar gesetzt werden. Vorhaben, die einzelnen Interessen dienen, dürfen nicht wichtiger sein als Maßnahmen, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Unser Ziel ist ein Finanzhaushalt, der Zukunft ermöglicht, ohne kommende Generationen unnötig zu belasten.
Der Klimawandel ist auch in Meppen spürbar. Hitze, Starkregen und der Verlust von Grünflächen stellen unsere Stadt vor neue Herausforderungen. Wir wollen Umwelt- und Klimaschutz mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung verbinden.
Bereits angestoßen haben wir die Förderung von Lastenrädern und Maßnahmen zur Dachbegrünung. Diesen Weg setzen wir fort: durch den Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Photovoltaik auf geeigneten öffentlichen Flächen, die Entsiegelung von Flächen sowie die Entwicklung neuer und bestehender Wohn- und Gewerbegebiete nach dem Prinzip der Schwammstadt.
Regenwasser soll dort gespeichert werden, wo es fällt – statt möglichst schnell abgeleitet zu werden.
Mehr Bäume, geeignete Straßenbepflanzungen und zusätzliche Grünflächen verbessern das Stadtklima und machen Meppen auch künftig lebenswert.
Mobilität muss sicher und zuverlässig sein. Deshalb setzen wir uns für ein gut ausgebautes Radwegenetz, stolperfreie und beleuchtete Fußwege sowie einen starken öffentlichen Nahverkehr ein. Innenstadt und Ortsteile sollen besser miteinander verbunden werden.
Die Einrichtung einer Rad- und Fußverkehrsbeauftragten geht auf unsere Initiative zurück und hat wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Radverkehrs gegeben. Das überarbeitete Radverkehrskonzept setzen wir konsequent um: durch die Einrichtung von Radschnellwegen und Maßnahmen, die das Radfahren im Straßenverkehr für alle Altersgruppen und Fahrradtypen sicherer machen.
Den Autoverkehr wollen wir aus der Innenstadt nicht ausschließen, sondern Alternativen aufzeigen sowie Verkehrsströme besser lenken und aufeinander abstimmen. Dazu gehört auch eine bessere Strukturierung des Parkens in der Innenstadt: Kurzzeitparkplätze für schnelle Besorgungen und mehr Parkplätze für Menschen mit Gehbehinderungen sind für uns ein wichtiger Schritt. Pendlerparkplätze wollen wir ausbauen und mit E-Ladepunkten ausstatten. Darüber hinaus setzen wir uns für ein flächendeckendes Netz öffentlicher Lademöglichkeiten ein. Unser Ziel ist eine Mobilität, die alltagstauglich, sicher und klimafreundlich ist.
Ihre Stimme verändert, was vor Ort passiert.
Drei Stimmen – das klingt wenig. Ist es aber nicht. Mit Ihren Stimmen entscheiden Sie, wer sich kümmert, wer zuhört und wer Verantwortung übernimmt.